Tag Archives: light projection

Die Schönheit des Banalen (The Beauty of the Trivial)

by Stephan Brenn

Art Tel Aviv

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Photo by Smilla Dankert

Artist: Stephan Brenn

Stephan Brenn is collecting, observing, exploring. He is an explo­rer of the unseen. There are unwanted, wasted and leftover objects, fascinating him.

His work is based on found material, shown as ready made–wire drawing, light projection on house walls and YLOP light-photography.

Stephan Brenn (1961) born in Heidelberg, lives and works in Berlin. Founder of the “museum für verwandte Kunst,” Cologne. His work was shown in the museum für konkrete Kunst – Ingolstadt, luminale – Frankfurt, raum für zeitgenössische kunst – Zürich, contemporary art ruhr – Essen, art tel aviv – Tel Aviv, museum schnütgen – Cologne, museum marta – Herford, preview berlin art fair – Berlin…..

 

Der berliner künstler stephan brenn, geboren 1961 in heidelberg arbeitet aktuell an drahtinstallationen, lichtinstallationen, anweisungsprojekten und fotoprojekten.

Realisierungen: teufelsberg-berlin; preview berlin art fair-berlin; museum marta-herford; contemporary art ruhr-zeche zollverein essen; art tel aviv-tel aviv; luminale-frankfurt; museum schnütgen-köln; museum für konkrete kunst-ingolstadt; lichtturm-solingen; hörder burg-dortmund; museum schloß burgk-burgk; herz jesu kirche-köln; spichernhöfe-köln; reinraum-düsseldorf; museum für verwandte kunst-köln; kunstverein projektraum bahnhof 25-kleve; raum für zeitgenössische kunst-zürich; POSITIONS BERLIN ART FAIR-berlin; german consulate general-new york city; bedsitter art fair-wien; LAGEEGAL-berlin…….

https://www.brenn-projects.com

http://www.stephan-brenn.de

https://www.instagram.com/brenn_projects

https://www.facebook.com/stephan.brenn

 

Stephan Brenn sammelt, beobachtet, erforscht, macht Kunst. Er ist ein Entdecker und Sichtbarmacher von Dingen, die eigentlich schon für immer verschwunden waren. Seine Fundstücke erzählen Geschichten über den Ort von dem sie stammen und über eine Gesellschaft, die Wegwerfgesellschaft genannt wird. Es sind ungewollte, überflüssige und übrig gebliebene Objekte, die in ihrer ursprünglichen Gestalt deformiert wurden. Sie haben Zufallsformen angenommen, die per se jedoch auch logischen Gesetzten folgen. Im Nutzungsprozess werden ihre Gebrauchsformen umgeformt, dekonstruiert. Die Deformation löst sie aus ihrem Funktionszusammenhang und macht sie wieder zu Rohmaterialien der Industriegesellschaft. Gleichzeitig visualisieren sie die Magie ihres Verwandlungsprozesses vom funktionalen Gegenstand zum achtlos weggeworfenem und doch unbewusst gestalteten ästhetischen Objekt. Stephan Brenn öffnet die Augen für die Schönheit des Banalen, indem er minimal eingreift. Er arrangiert, ordnet an, komponiert und unterstreicht die Charakteristik der Zufallsformen, indem er sie zu einem Dialog untereinander führt. Durch die geometrischen Formen Kreis und Rechteck, zu denen er seine Fundstücke komponiert, gibt Stephan Brenn den Objekten eine neue, rein ästhetische Aura. Die Drahtzeichnungen spiegeln also einen doppelten Formprozess wider. Im ersten Schritt werden die Dinge durch ihre industrie-kulturelle Verwendung deformiert und der Aura ihrer Nützlichkeit beraubt, dann im künstlerischen Prozess der Auswahl und Kombination behutsam zu einer neuen Form zusammengeführt, sodass sie im Schutz der selbstverständlichen geometrischen Metaform ihren ganz individuellen ästhetischen Reiz entfalten können.

tobias hoffmann

museumsleiter museum für konkrete kunst ingolstadt

 

 

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